MENTOR Itzehoe e.V.
MENTOR Itzehoe e.V.

Mentoren-Schulung

16. November 2017 in Itzehoe

Leinestern für Otto Stender

Wir gratulieren sehr herzlich und freuen uns: Unser Präsident, Gründer von MENTOR und Vorsitzender von MENTOR Hannover, Otto Stender, erhält den diesjährigen „Leinestern“. Hannovers höchste Auszeichnung für Ehrenamtliche wird seit zehn Jahren in zweijährigem Rhythmus vergeben, organisiert vom Freiwilligenzentrum.

Bei der Verleihung des Preises (im Rahmen einer Gala mit 250 Gästen) hielt Otto Stender eine Rede: "Sie (junge Menschen) haben das Lesen nicht richtig gelernt, weil zuhause nur ferngesehen wird oder weil in Migrantenfamilien zu wenig deutsch gesprochen wird, und sie bekommen dafür die Höchststrafe: lebenslänglich", zitiert ihn die Hannoversche Allgemeine Zeitung.

Carmen Andersen, Itzehoe

Mentorin an der Fehrs-Schule Itzehoe

Mir  gibt  das  Ehrenamt  sehr  viel. Ich  sehe,  dass  der

Junge sich auf die Stunde freut, weil ich allein für ihn da bin.

Wir reden auch über private Schwierigkeiten, machen

zusammen Hausaufgaben, für die zu Hause oft weder Ruhe

und Zeit da ist.

In Mathe zeigt er mir, was in ihm steckt.

Im Unterricht geht oft alles zu schnell, und er versteht vieles nicht. Bei mir merkt

er, dass er etwas kann.

Mein Schüler hat mehr Selbstbewusstsein bekommen.

Andere Schüler melden sich und wollen die Stunde dabei sein. Wir sehen beide,

dass wir allein mehr "schaffen".

 

Gudrun Jessen, Krempe

Mentorin am Schulzentrum Krempermarsch

         und an der Grundschule Wewelsfleth               

Zur Frage „was bedeutet mir das Ehrenamt“: es gibt mir die Möglichkeit, nach einem erfüllten, 45jährigen Berufsleben in Vollzeit einen Teil der gewonnenen Freizeit in ein sinnvolles Projekt zu investieren.

 

Heike Steinke, Hohenaspe

Mentorin an der Fehrs-Schule Itzehoe

Mir bringt der Kontakt zu den Kindern Spaß. Vor allem ist es schön zu sehen, wie sich das Lesekind (fast) immer sehr auf/über unsere gemeinsame Stunde freut.
Nach meinem Eindruck ist es für die Kinder von großer Bedeutung, dass jemand sich nur für sie Zeit nimmt. Bedenken (von einer Bekannten geäußert), dass man nicht ganz firm in Grammatik pp ist, muss man m.E. nicht haben. Das Lesetraining an sich und die Zuwendung scheinen mir wichtiger.

 

 

Annette Rösmann, Oldendorf

Mentorin an der Julianka-Schule   

Mit den  Kindern zu  lesen, bringt  mir persönlich viel Freude und

Spaß.   Vor  allem wenn ich Fortschritte sehe  und  merke, dass die Kinder positiv auf die persönliche Lese- und Lernanleitung, die ich gebe, reagieren.

 

 

Sabine Tesch, Oldenborstel

Mentorin an der Julianka-Schule

Das Ehrenamt „Lesepate“ erfüllt mich mit Freude.

Es ist eine sinnvolle „Freizeitbeschäftigung“, bin im

Ruhestand seit 10 Jahren. Ich bin gerne mit Kindern

zusammen; die Arbeit gibt meinem Leben einen Sinn.

 

 

 

Regina Peters, Brokdorf

Mentorin an der Grundschule St. Margarethen

Ich  mache  diese  Lespatenschaften sehr gerne, weil ich weiß, dass  mir das  liegt, und weil  ich auf diese  Weise einem Kind helfen kann, dabei zu sein, weiterzukommen, teilzuhaben oder wie immer man es nennen möchte. Ich habe selber zwei Enkel-kinder, denen es so gut geht, und ich möchte dass es anderen Kindern auch gut-geht (jedenfalls was das Lesen betrifft). -Ich spüre, wie die Kinder Vertrauen zu mir fassen,  und das ist etwas sehr Schönes!  Die  Schulleiterin  hat  mir  einmal gesagt: "Du tust den Kindern gut." Mehr kann ich mir eigentlich gar nicht wünschen!

 

 

Heidemarie Pien, Heiligenstedtenerkamp

Mentorin    und    Koordinatorin

an der Grundschule Wellenkamp

Für mich ist bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit wichtig, dass ich direkten Kontakt mit anderen Menschen habe. Wenn ich immer mit denselben Menschen zu tun habe, entwickelt sich ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis, was für mich sehr wichtig ist. Natürlich soll die Tätigkeit auch erfolgreich sein. Als Leselernhelfer freue ich mich aber auch schon darüber, wenn ein Kind mehr Selbstvertrauen bekommt und sich auf die nächste Stunde freut.

 

Referentenqualifizierung erstmals in Hamburg

 

 

09.06.2017

Der Bundesverband MENTOR hat das erfolgreiche Qualifizierungskonzept zum ersten Mal über die Grenzen von NRW hinaus getragen. Die Wahl fiel bewusst auf Norddeutschland, denn hier ist MENTOR besonders stark vertreten. 20 Mentorinnen und -mentoren haben an der Qualifzierung teilgenommen und können nun als Referenten in ihren Vereinen neue Lesementorinnen und -mentoren auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe mit den Kindern vorbereiten.

MENTOR Itzehoe e.V. war dabei!

Neben dem straffen Ablaufplan mit Workshops und Vorträgen gab es reichlich Gesprächsstoff unter den Teilnehmern. So wurden anhand des Referentenhandbuches verschiedene Mentorenschulungen erarbeitet und anschließend präsentiert.

Die Projektleitung - Frau Susanne von Hatten sowie Frau Pohlmann-Jochheim, Frau Riepen und Herrn Dr. Gierlich, die extra aus Köln angereist waren,  sorgten für eine sehr entspannte, herzliche Atmosphäre. Für die vielen Anregungen und Übungen standen sie uns immer sehr hilfreich und entgegenkommend zur Seite.

Es waren zwei gelungene Arbeitstage. Vielen Dank.

 

mehr unter:

Workshops 

Protokoll der Jahreshauptversammlung
Mentor-Protokoll-Jahreshauptversammlung.[...]
Microsoft Word-Dokument [281.1 KB]

 

 

 

 

 

 

 

 

Am

4. Advent

fand

unsere Weihnachtsveranstaltung mit über 70 Mentorinnen/Mentoren

und Mentees und MENTOR-Freunde im Theater Itzehoe  statt. 

Das Mecklenburgische Staatstheater spielte Pippi Langstrumpf.

 

An der quirligen, frechen Pippi, ihrem Pferd „Kleiner Onkel“ und dem Äffchen „HerrnNilsson“  hatten die kleinen und großen Zuschauer schnell Gefallen gefunden. Aber auch die anderen Darsteller waren perfekt insziniert.

 

Diese Veranstaltung konnten wir dank der großzügigen Förderung der Volksbank Raiffeisenbank Itzehoe durchführen.

Als neue Mentorinnen dürfen wir im Oktober 2016 begrüßen:

 

Frau Karin Seel, Münsterdorf und

Frau  Martina Pickel, Münsterdorf

Frau Anne Katrin Holsten

MENTOR_Rundbrief_2016_04.pdf
PDF-Dokument [371.0 KB]

NDR 1 Welle Nord - Die Top Schleswig-Holsteiner -

 

Ulrike Schanko ist Theaterchefin in Itzehoe. Sie hat nicht nur ein Faible für Stepptanz, sondern auch ein Herz für Kinder. Einigen steht sie sogar als Lesepatin zur Verfügung.

 

Hier anklicken
AU-20161024-0933-2300.mp3
MP3-Audiodatei [3.4 MB]
Norddeutsche Rundschau                                       21.Oktober 2016
 
Gemeinsam lesen macht mehr Spaß
 
Rund 70 freiwillige Lesepaten fördern Schüler in Itzehoe und Umgebung – weitere Helfer gesucht
Lesen Sie hier mehr....pdf
PDF-Dokument [446.9 KB]

Herr Grützmacher von der Norddeutschen Rundschau

zu Besuch in der Grundschule Sude-West am 12. Oktober 2016

v.l.: Frau Beie und Lena, Lea und Frau Schwärzler

Ehrenamtsmesse

im Holstein Center Itzehoe

am 17. September 2016

 

 

 

 

 

 

Trotz vieler Besucher des Einkaufszentrums kamen wenig an einem Ehrenamt Interessierte an unseren Stand.

 

 

Wir danken

Frau Rozek, Frau Teuber und

Frau Pien für die Unterstützung.

Rechenschaftsbericht
MENTOR - Die Leselernhelfer Bundesverband e.V.
Neuss, 17.04.2016

 

I. Status Quo/Zahlen/Fakten
Seit der letzten Mitgliederversammlung Ende April 2015 sind dem Bundesverband neun neue Mitglieder beigetreten: Schneverdingen, Pulheim, Witten, Rostock, Kiel, Osnabrück, Herne, Überlingen und Hof. Damit hat der Bundesverband aktuell 55 ordentliche Mitglieder.

 

Fünf der neuen Mitglieder sind neu gegründete Vereine: Schneverdingen, Pulheim, Witten, Rostock und Herne. Mit Osnabrück Überlingen, Hof und Kiel sind vier Vereine dem BV beigetreten, die bereits seit einiger Zeit bestehen und sich jetzt von den Vorteilen einer Mitgliedschaft im Bundesverband haben überzeugen lassen.

 

Weitere 15 MENTOR-Vereine oder Gruppen begleiten wir als Nichtmitglieder. Einige davon würden gerne, können aber nicht Mitglied im Bundesverband werden, weil sie einer öffentlichen Einrichtung angehören. Diese unterstützen wir bei der Suche nach anderen Trägern, damit sie auch Mitglied werden können.
Das macht dann 70 Ortsgruppen.

 

Die im Schuljahr 2014/15 tätigen Vereine und Gruppen haben zu dem stolzen Ergebnis unserer jährlichen Umfrage beigetragen:

 

• Aktive Mentoren: 10.000
• Betreute Mentees: 12.500
• Kooperierende Schulen: 1460
• In 263 Städten

 

Das bedeutet für die Bereiche Mentoren, Mentees und Schulen eine Steigerungsrate von jeweils rund 7%. Überdies haben wir im letzten Jahr zum ersten Mal alle MENTOR-Organisationen aufgefordert, alle Orte zu nennen, in denen sie tätig sind. Diese haben wir in die Kartenübersicht im Internet aufgenommen, so dass wir nun im Vergleich zum Vorjahr 73 MENTOR-Orte mehr benennen können. Eine Entwicklung, auf die wir stolz sein können.
Aufgrund unserer Öffentlichkeitsarbeit melden sich viele Interessenten bei uns. Leider stellt sich oft heraus, dass die meisten als Mentor mitarbeiten, aber keine Initiative ins Leben rufen möchten, wenn an ihrem Wohnort noch keine besteht.
Aber es gibt einige Interessenten, auch weil wir unsere Strategie geändert haben. Wir gehen direkt auf bürgerschaftlich engagierte Menschen und Entscheidungsträger in Städten zu.

 

Lesen Sie den gesamten Rechenschaftsbericht unter:

Vorlesestudie 2015

Vorlesen – Investition in Mitgefühl und solidarisches Handeln

Am 25.11.2015 fand ein Mentor-Treffen im Café Schwarz statt:

 

Die Lerntherapeutische Praxis Steinkopf hatte uns bei der Anschaffung von geeignetem Materialien speziell für Lesestunden mit LRS-Schülern beraten und präsentierte nun während unseres Treffens die erworbenen Hilfsmittel durch ihre Mitarbeiterin, Frau Attiche. Dabei konnten die Mentoren die angeschafften Hilfsmittel selbst testen und ausprobieren.

 

Die Veranstaltung dauerte ca. zwei Stunden, wobei einige der Spiele in Kleingruppen jeweils einmal durchgespielt wurden. Informations-Bücher wurden vorgestellt, die Handhabung der Kartei-Lernkasten für Legastheniker wurden erklärt. Und auch in dieser Veranstaltung konnte wieder auf die Fragen der Lesepaten eingegangen werden und gemeinsam nach Lösungen gesucht werden bzw. gleich das entsprechende Material für die nächsten Lesestunden zur Verfügung gestellt werden.

 

So veranschaulicht wurden diese Materialien sogleich von den anwesenden Mentoren ausgeliehen, um sie für ihre nächsten Treffen mit ihren Mentees zu verwenden. Es ist vorgesehen bei zukünftigen Mentoren-Treffen diese Materialien, ähnlich wie in einer Bücherei, unter den Lesepaten auszutauschen und für die notwendige Zeit zur Verfügung zu stellen.

 

Wir bedanken uns herzlichst bei der Bayer Cares Foundation und bei der Lerntherapeutischen Praxis Frank Steinkopf, Frau Attiche und Herrn Steinkopf.

 

Danke, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren und uns durch Ihre Unterstützung diese hilfreichen Tipps durch Fachleute erfahren ließen und wir zudem noch eine gute Basisausstattung für die vielfältigen, oft sehr speziellen Anforderungen an die Lesestunden unserer Mentoren anschaffen konnten.

 

MENTOR – Die Leselernhelfer Bundesverband e.V. 
Pipinstr.7 |  50667 Köln

 

19.11.2015


 

Öffentlicher Appell für eine Förderung  und  Integration aller Kinder und Jugendlichen in unsere Gesellschaft
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 

aufgrund der erschreckenden Eskalation der Gewalt, der Radikalisierung bestimmter politischernund religiöser Gruppen in der Welt, in Europa und in Deutschland appellieren wir an die 

deutsche Politik, die Wirtschaft und die Gesellschaft endlich alles dafür zu tun, dass Kinder und Jugendliche ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert werden, damit sie einen Schulabschluss 

erreichen können und unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft die Chance auf eine Ausbildung und einen Arbeitsplatz erhalten.

Dies ist das Gebot der Stunde, damit die jungen Menschen sich nicht aus Unwissenheit oder wegen mangelnder Bildung, aus Frust oder Enttäuschung über ihre Arbeits- und Lebenssituation radikalen politischen Bewegungen, seien sie nun rechter oder linker Couleur, 

oder militanten religiösen Fanatikern anschließen, die unsere auf Freiheit, Gleichheit, Solidarität und Toleranz basierende Gesellschaft angreifen und gefährden.

Wir fordern die Politik auf, in den Schulen fürvBildungsgerechtigkeit zu sorgen. Nicht die soziale Herkunft darf länger für den Bildungsabschluss entscheidend sein, sondern die natürliche Begabung der Kinder. Diese ist in den Schulen zu fördern.

Wir fordern die Wirtschaft auf, dafür zu sorgen, dass alle vorhandenen Ausbildungsplätze 

besetzt werden, damit jeder junge Mensch eine Ausbildung erhalten kann und später eine 

Arbeitsstelle. Dies als die unabdingbare Voraussetzung für ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben.

 

Wir fordern alle Bürger und Bürgerinnen auf, sich für das Gelingen des Miteinanders in unserer Gesellschaft einzusetzen, indem sie Kinder und Jugendliche in der Schlüsselkompetenz unserer Gesellschaft fördern, der Lese- und Sprachfähigkeit.

Viel zu viele Kinder und Jugendliche haben Probleme mit dem Lesen, dem Verstehen und Bewerten von Texten, der Ausdrucksfähigkeit und der Gesprächsführung. Das sind nicht nur Kinder aus Migranten- oder Flüchtlingsfamilien, sondern auch Kinder mit deutschen Eltern, die 

aus verschiedenen Gründen ihre Kinder nicht angemessen fördern können. Auch die Schule stößt bei diesen Kindern an ihre Grenzen.

MENTOR – Die Leselernhelfer fördert als bürgerschaftliches Engagement seit vielen Jahren Kinder und Jugendliche ehrenamtlich und schulbegleitend, bisher Kinder und Jugendliche aus deutschen Familien und Migrantenfamilien, jetzt auch selbstverständlich Kinder aus Flüchtlingsfamilien. Wenn noch mehr Menschen Kinder und Jugendliche fördern und unterstützen, können wir gemeinsam viel erreichen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Margret Schaaf

1. Vorsitzende

Legasthenie vermeiden, erkennen und beherrschen

 

unter diesem  Motto  trafen sich am 19.03.2015 Mentoren/-innen und Eltern der Mentees zu einem Informations-austausch im Café Schwarz.

Der 90-minütige Vortrag wurde durch anschauliche   Übungen   des  Diplomlehrers  und Buchautors Frank  Steinkopf untermalt.

 

 

 

 

Itzehoe Am 19. März 2015 lud MENTOR Itzehoe e.V. seine Mentoren sowie Eltern der Mentees zu einem informativen Austausch mit dem Diplomlehrer und  Buchautor Herrn Frank Steinkopf ins Café Schwarz ein. Mit Unterstützung aus dem BAYER-Ehrenamtsprogramm zur Förderung von Ehrenamtsprojekten der „BAYER Cares Foundation“ wurde das Thema „Legasthenie vermeiden, erkennen und beherrschen“ erörtert.

Dabei konnte der Referent Frank Steinkopf aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung, die er durch seine Tätigkeit an staatlichen Schulen und aus dem Umgang mit Betroffenen, die seine Lerntherapeutische Praxen in Heide und Itzehoe besuchen, den interessierten Gästen berichten.

Werden Anzeichen einer Legasthenie schon rechtzeitig, das heißt, bereits in der ersten Schulklasse  erkannt, können Kinder gezielt gefördert und ihre Chancen erheblich verbessert werden.

Auslösende Faktoren  für eine Leserechtschreibschwäche (LRS) können vererbt oder erworben sein.

Schlechtes Hören eines Schülers wirkt sich auf die Sprache aus. So können klangähnliche Buchstaben nicht auseinander gehalten werden. Ebenso visuelle Verarbeitungsschwächen, z.B. eine Weitsichtigkeit, können zu Problemen führen.

Diese sogenannten inneren Faktoren lassen sich, wenn sie einmal erkannt wurden, mit der richtigen Unterstützung relativ  gut beheben. Weiterhin wissen viele Erwachsene folgendes nicht: Bis heute werden linkshändige Kinder nicht als solche erkannt. In der Folge erlernen sie den Hochleistungssport Schreiben mit ihrer schwächeren rechten Hand. Konzentrationsprobleme, schwache Schrift, Blackouts, Links-Rechtsunsicherheit und Legasthenie zeigen sich häufig bei ihnen.

Äußere Faktoren, die eine LRS bei einem Kind hervorrufen oder verstärken können, werden durch das unmittelbare Umfeld des Kindes wie z.B. familiäre Belastungen, etwa einer Scheidung der Eltern, beeinflusst.

Damit Kinder nicht in einen Teufelskreis von Stress und  psychosomatische Krankheiten geraten, benötigen sie hierfür möglichst frühzeitig Hilfe. Dazu erhielten die Zuhörer der Informationsveranstaltung entsprechende Tipps vom Experten, damit Lesepaten und Eltern Signale der Kinder zukünftig richtig deuten können.

„Wer gut lernen möchte, der muss auch ausgeglichen sein“, erklärte Frank Steinkopf den geladenen Gästen. Der 90-minütige Vortrag wurde durch anschauliche Übungen zu vielen Problemfeldern der Schüler den Zuhörern nahe gebracht. Die gelungene Veranstaltung endete mit einer Fragerunde, die   entsprechend genutzt wurde.

Zur Freude des Vereines MENTOR Itzehoe e.V. wurde der Vortrag von Herrn Steinkopf unentgeltlich durchgeführt. „Von dem für diesen Abend von der BAYER Cares Foundation eingeworbenen Fördergeld können wir nun entsprechendes Arbeitsmaterial für unsere LRS-Lesekinder    anschaffen“, freuten   sich Susanne und Nicole  Jansen  vom Verein MENTOR Itzehoe e.V. .

 

Feedback zur Veranstaltung:

 

Von: Andrea V.
Gesendet: Freitag, 20. März 2015 07:55

 

Guten Morgen Susanne,

 

der  Vortrag von Herrn  Steinkopf  hat mir total gut  gefallen. Er  ist einer von den Rednern, die lebendig vortragen können und denen man gespannt zuhört. Schade nur, dass sich nur Eltern mit Geld eine Legastheniebehandlung leisten können.

 

Wenn ich das nächste mal zu meiner Mama fahre, werde ich ihr mal danken, dass sie mir früher viel vorgesungen hat, obwohl sie sicher die Folgen nicht kannte........

 

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Für jeden die passende Lektüre: (hinten von links) Renate Ellendt, Sabine Schülke, Dietmar Bertermann, Schulleiter Kay Grünbauer und Wiebke Busse mit (vorne) Tiziano, Sharon, Alissio und Gino. Foto: SH:Z
Den ausführlichen Bericht im Kundenmagazin von ROSSMANN finden Sie in der folgenden PDF-Datei.
Centaur.pdf
PDF-Dokument [5.1 MB]